
Vermeiden Sie Risse: Wie man Glas richtig glättet mit Quarz-IR-Lampen
Wenn Sie schon einmal mit Glasprodukten gearbeitet haben, kennen Sie das Problem. Man versucht, das Glas schnell zu glätten – doch wenn man zu viel Wärme zu schnell auf das Glas einwirkt, entstehen Risse. Das bedeutet natürlich einen Verlust an Gewinnmargen.
Der Schlüssel, um solche thermischen Schocks zu vermeiden, liegt nicht nur darin, genügend Wärme bereitzustellen. Vielmehr geht es darum, wie schnell man die Wärme wieder reduzieren kann. Deshalb nutzen wir Kurzwellen-Quarz-IR-Lampen. Sie liefern zwar Wärme, aber man kann die Intensität der Wärme blitzschnell regulieren.
Das Geheimnis liegt in der Reaktionszeit.
Man kann schließlich nicht einfach den Schalter umlegen und darauf hoffen, dass alles gut geht. Man braucht etwas, das sofort reagiert, sobald man die Spannung ändert. Da Quarzlampen fast keine thermische Masse haben, behalten sie die Wärme nicht lange bei sich. Wenn man die Leistung über den Controller reduziert, sinkt die Wärmestruhlung sofort. Dadurch kann man das Glas in Schritten erhitzen – ohne dass die Oberfläche beschädigt wird. Es handelt sich dabei um einen viel sanfteren Prozess, auch wenn er schnell abläuft.
Was befindet sich eigentlich in der Lampe?
Für den Außenmantel verwenden wir hochreinen gefügten Quarz. Er ist stark genug, um extreme Temperaturschwankungen auszuhalten, ohne zu verbiegen. Im Inneren befindet sich ein Wolframfaden mit Halogenelementen. Das ist wichtig, denn dadurch wird verhindert, dass das Glas im Laufe der Zeit dunkler wird. Dadurch bleibt die IR-Transmission über Tausende von Stunden hinweg stark.
Wenn es um dickwandige Behälter geht, benötigt man vermutlich Lampen mit hoher Leistung, um die gewünschte Wärmestärke zu erreichen. Doch Vorsicht: Wenn man 2000 Watt oder mehr in einem begrenzten Raum einsetzt, müssen die Reflektoren perfekt sein. Wenn sie nicht spiegelglatt poliert sind, geht 30 Prozent der Energie verloren – und außerdem könnte der Rahmen der Maschine beschädigt werden.
Einsatz in der Produktion
Die Anschlussleitung der Lampen in die Produktionslinie ist der einfache Teil. Wir verwenden standardmäßig R7- oder SK15-Stecker. Warum? Weil man die Lampe sofort austauschen kann, sobald sie kaputt geht. Niemand hat Zeit, damit die Produktionslinie eine Stunde lang stillsteht, nur weil ein empfindliches Kabel versagt.
Denken Sie daran: Quarz ist ein wenig widersprüchlich. Er kann hohe Temperaturen aushalten, hasst aber physische Erschütterungen. Beim Einbau sollten Sie den Lampen etwas Spielraum geben. Die Lampen dehnen sich beim Erhitzen aus – wenn sie zu fest befestigt sind, können sie bereits beim ersten Einsatz zerbrechen. Geben Sie ihnen etwas Freiraum, dann funktionieren sie problemlos.