
Wie man seine Außenheizgeräte wirklich „intelligent“ macht
Wenn man schon einmal eine Nachtbar mit Außenbereich betrieben hat, kennt man die Herausforderungen. Man muss ständig gegen feuchte Luft sowie den beißenden Kälteeinfluss kämpfen – das macht die Gäste dazu, sofort ins Innere zu gehen, sobald sie ein Lüftchen spüren.
Das Geheimnis, um diesen Kampf zu gewinnen, liegt im Einsatz von Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft um sie herum zu erwärmen – doch an windigen Abenden wird diese Wärme einfach weggeblasen. Infrarot hingegen sendet die Wärme direkt an die Menschen und die Möbel. Sobald man den Schalter betätigt, spüren die Gäste sofort die Wärme. Kein Warten, kein Zittern – einfach sofortige Wärme.
Die notwendige Ausrüstung
Da diese Geräte draußen installiert werden, müssen sie besonders widerstandsfähig sein. Wir verwenden Gehäuse mit dem Schutzgrad IP65 – das bedeutet im Grunde, dass Regen und verschüttete Getränke nicht in die Elektronik eindringen können. Im Inneren verwenden wir Quarz- oder Carbonfaserelemente. Sie können Temperaturschwankungen von extrem kalt bis extrem heiß vertragen, ohne dabei zu beschädigen.
Hier machen die Leute normalerweise Fehler: bei der Verkabelung. Man kann nicht einfach ein 2000-Watt-Heizgerät an einen billigen Smart-Schalter anschließen und damit fertig sein. Dadurch wird das Gerät schnell beschädigt. Stattdessen verbinden wir den Smart-Controller mit einem leistungsstarken Kontaktor. Der Controller gibt dem Kontaktor den Befehl, sich zu schließen – der Kontaktor übernimmt dann die eigentliche Stromversorgung. So bleibt alles sicher.
Die Atmosphäre gestalten
Das Beste ist, wie sich das für die Gäste anfühlt. Stellen Sie sich vor, ein Gast tritt auf die Terrasse – Sie aktivieren per Handy oder Sprachbefehl den „Patio-Modus“. Der Gast spürt sofort die Wärme. Es ist, als würde man mitten im Januar in ein Sonnenstrahl treten.
Wir verwenden normalerweise Temperatur Sensoren. Wenn die Temperatur unter 10°C fällt, schalten sich die Heizgeräte automatisch ein. Man kann sie auch mit dem POS-System verbinden – so wird die Beheizung nur dann eingeschaltet, wenn tatsächlich Menschen am Tisch sitzen. Dadurch wird die Stromrechnung erheblich gesenkt.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es handelt sich nicht um einfache „Plug-and-Play“-Geräte. Sie verbrauchen viel Energie. Wenn man zehn 2kW-Heizgeräte auf einen einzigen Stromkreis schaltet, geht der Schalter aus – und alle bleiben im Dunkeln. Jeder Bereich sollte seinen eigenen Stromkreis haben.
Außerdem sollte man bedenken, dass Kurzwellen-Infrarotstrahlung eine ziemlich starke Helligkeit hat. Wenn man die Geräte zu niedrig montiert, leuchtet das Licht direkt in die Gesichter der Gäste. Montieren Sie sie lieber höher – dadurch erhält man weiterhin Wärme, ohne dass jemand geblendet wird.