
Im Ofen ist der Regenerator das Herzstück. Wenn die Heizelemente an Leistung verlieren, spürt man das sofort – die Temperatur schwankt, die Glasoberfläche weist Unregelmäßigkeiten auf, und das Glas kann den Belastungen nicht standhalten. Wir haben unsere Regeneratorelemente so konstruiert, dass sie genau so funktionieren, wie es in einer Glasfabrik benötigt wird: zuverlässig, reproduzierbar und vorhersehbar.
Was wirklich wichtig ist
Der Kern des Regenerators besteht aus hochreinem Quarz – er bietet eine schnelle Reaktionszeit sowie eine stabile Strahlungskraft, auch nach wiederholten thermischen Zyklen. Die Elemente sind für 230 V oder 400 V geeignet; die Leistungsdichten sind so gewählt, dass das thermische Feld gleichmäßig bleibt. Schnell montierbare Anschlüsse sowie standardisierte Befestigungen ermöglichen einen einfachen Austausch der Elemente. Zudem ist die Geometrie des Regenerators so gestaltet, dass heiße Stellen sowie kühle Bereiche kontrolliert werden können. Man kann sich auf eine konstante Leistung auch nach Tausenden von Betriebstunden verlassen – bei unseren Geräten liegt der Leistungsabfall unter 5%.
Bei der Glasherstellung müssen die Regeneratorelemente schnell auf die gewünschte Temperatur kommen und diese auch beibehalten. Dadurch verkürzen sich die Prozesszeiten und die Produktivität bleibt stabil. Eine gleichmäßige Erwärmung verringert außerdem die thermischen Belastungen und somit auch die Anzahl der fehlerhaften Produkte. Der Energieverbrauch sinkt ebenfalls, da die Elemente schnell wieder zur Verfügung stehen und weniger Wärme durch Konvektion verloren geht.
Auch in den Bereichen zur Abdichtung von Isolierglas sowie in den Trockenzonen für Beschichtungen schützt dieses stabile Profil die Kantenabdichtungen und bewahrt die Integrität der Folien. Das Ergebnis sind weniger Ausschussprodukte, weniger Stillstände sowie geringerer Energieverbrauch pro Quadratmeter.
Wichtig ist: Die Wahl der Spannung sowie der Abstände zwischen den Elementen muss perfekt auf den Ofen abgestimmt sein. Eine falsche Wahl führt zu ungleichmäßiger Belastung der Elemente und verkürzt deren Lebensdauer. Quarzelemente müssen außerdem vorsichtig behandelt werden – ein einziger Schlag kann eine winzige Rissbildung verursachen, die im Laufe der Zeit größer wird.
Planen Sie die Installation während der regulären Wartungsarbeiten und überprüfen Sie vor dem Einschalten noch einmal die Ausrichtung der Anschlüsse sowie die Abstände dazwischen. Lassen Sie den Regenerator außerdem nicht unterhalb der vorgeschriebenen Temperatur arbeiten – das könnte zu Kondenswasserbildung sowie Korrosion an den Anschlüssen führen. Halten Sie das Profil immer innerhalb der vorgeschriebenen Parameter.